Persönliches


Einige biographische Informationen.

Rudolf Rechsteiner
geboren am 27. Oktober 1958
Oekonom (Dr.rer.pol.),

selbständiger Wissenschaftler und Dozent für Umwelt- und Energiepolitik 

an verschiedenen Hochschulen (ETH Zürich, Uni Bern, Uni Basel, Fachhochschule Ostschweiz)
Inhaber des Beratungsunternehmens re-solution.ch

div. beratende und unternehmerische Mandate (siehe ausführliches Curriculum vitae)

verheiratet mit Andrea Fischer,
zwei Kinder: Till (*1998) und Jan (*2000)

Hobbies: Bariton-Saxophon, Bergwandern, Velofahren, Schwimmen, Jazz, klassische Musik. Ich lebe weitgehend autofrei (bin aber mit Vergnügen Mitglied bei "Mobility").

Rudolf Rechsteiner ist am 30. Mai 2010 aus dem Nationalrat zurückgetreten. Meine Leistungen im Schweizer Parlament waren:

  • Erneuerbar statt atomar. Die Schweiz hat auf meinen Antrag hin Einspeisevergütungen für sauberen Strom eingeführt.
  • Neue AKWs darf’s nicht geben. Weil Atomkraftwerke ab 2004 dem Referendumunterstellt wurden, wird es in der Schweiz nie wieder neue AKWs geben.
  • Mehr Wettbewerb im Strommarkt. Die hohen Kosten der Aufrüstung von Atomkraftwerken können nicht länger ungefragt auf die Kunden überwälzt werden.
  • Der Rentenklau stoppen. Seit der 1. BVG Revision müssen die Versicherungen ihre Gewinne im Pensionskassengeschäft offen legen. Transparenz ist die Basis, damit die Versicherten zu ihrem Recht kommen. Retrozessionen an die vermögensverwalter wurden auf meinen Antrag hin gesetzlich verboten.

Politische und wirtschaftliche Mandate

bis 1977 Schulen in Basel, (A-Matur am Humanistischen Gym.)
ab 1978 freier Journalist
1977-1982 Ökonomiestudium in Basel und Genf, Lizentiat 1982
1982-1985 Wirtschaftsredaktor bei der Basler Zeitung
1983 Publikation „Das 200-Milliarden-Geschäft“ über Pensionskassen (Unionsverlag Zürich, 2. Auflage 1984)
1984 Mitgründer der "Stiftung Abendrot" - die nachhaltige Pensionskasse
1986 Promotion zum Dr.rer.pol. (Diss.: "Auswirkungen der obligatorischen 2.Säule aus der Sicht der Versicherten") bei Prof. G. Bombach
1985-1991 Stabsstelle beim Sanitätsdepartement Basel-Stadt; Leiter Amt für Alterspflege (ab 1987)
1988-1999 Mitglied des Grossen Rates von Basel-Stadt
1990 Publikation "Umweltschutz per Portemonnaie" (Unionsverlag Zürich)
1991 Beginn einer Habilitation (marktwirtschaftliche Instrumente in der Umweltpolitik)
seit 1991 Präsident des Nordwestschweizer Aktionskomitees gegen Atomkraftwerke (NWA), neuer Name seit 2008 "Nie wieder Atomkraftwerke (NWA)"
1992 Lancierung der kantonalen Volksinitiative „Energiekanton Basel-Stadt“ 
1992 Gastwissenschaftlicher Aufenthalt bei Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker am Wuppertal Institut für Klima, Energie, Umwelt
1992-1996 Präsident der Finanzkommission des Grossen Rates
1995 Wahl in den Nationalrat, Mitglied in der Urek (seit 1995), WAK (2001-03) SGK (2003-2007) APK (seit 2008)
1998 Wahl zum Präsidenten der ADEV-Gruppe (Adev Energiegenossenschaft und Tochtergesellschaften)
1998 Verabschiedung des Basler Energiegesetzes mit erster ökologischer Steuerreform im deutschsprachigen Raum und einer kostendeckenden Vergütung für Solarstrom, (inhaltliche Umsetzung der Volksinitiative von 1992)
1998 Publikation "Sozialstaat Schweiz am Ende?" (Unionsverlag Zürich) 
1999 Aufsichtsbeschwerde gegen den Bundesrat wegen fehlender Finanzierung der Atomentsorgung; im März 2000 erliess der Bundesrat dann endlich die Entsorgungskostenverordnung.
2000 Gründung des „Komitees sichere AHV“ (KOSA)  und Lancierung der Eidg. Volksinitiative „Nationalbankgewinne für die AHV“ (2001), in der Volksabstimmung vom 24. September 2006 mit 41,8%Ja-Stimmen verworfen
2003 Publikation "Grün gewinnt - die letzte Ölkrise und danach", Orell Füssli Verlags AG, Zürich
2005 Gründung des Trinationalen Atomschutzverbandes TRAS, Beginn des Rechtsverfahrens gegen die Eléctricité de France; Aufbau des Verbandes mit über 55 Mitgliedschaften von Gemeinden, Vize-Präsident; Mit-Herausgeber von KartextEnergie/ Energie et Transparence
2006 Erarbeitung und Verabschiedung der SP-Studie "Sicher und effizient umsteigen - unterwegs zur Vollversorgung mit erneuerbaren Energien" 
seit 1991 Selbständige Lehr-, Forschungs- und Beratungstätigkeit, wiederkehrende Lehraufträge in "Umweltökonomie", "Umweltpolitik in der Praxis“, "Energiepolitik" an den Universitäten Bern und Basel, für die Bildungsstelle des WWF, an den Fachhochschulen Zürich in Winterthur, Nordwestschweiz, sowie Teilnahme an internationalen Kongressen, siehe dazu Texte in englisch, deutsch (Textarchiv),italienisch und französisch sowie die Bibliographie der älteren Publikationen
2008 Lancierung der kantonalen Volksinitiative "Ja zur IWB - demokratisch und erneuerbar!
Wintersem. 2008/2009 Lehrauftrag an der Universität Bern "Umweltpolitik in der Praxis"
2008 Wahl zum Präsidenten von SWISSAID, Schweizerische Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit

weitere Mitgliedschaften

  • Sozialdemokratische Partei der Schweiz
  • Amnesty international
  • Basler Sicherheitsorchester
  • Energiegenossenschaft ADEV
  • ProVelo Schweiz
  • Internationale Vereinigung für Sonnen-Energie, ISES
  • Nie wieder Atomkraftwerke (NWA, Vize-Präsident)
  • Schutzverband der Bevölkerung um den Flughafen Basel/Mülhausen
  • Schweizerische Energiestiftung (Beirat)
  • Schweizerische Vereinigung für Sonnen-Energie, SSES
  • SWISSAID (Präsident)
  • VCS
  • VPOD
  • WWF
  • Trinationaler Atomschutzverband TRAS (Vize-Präsident)